Wie Las Vegas für uns der beste Abschluss unseres Roadtrips 2014 wurde

Michael
Michael

Auf nach Las Vegas

Las Vegas, das auch als Sin City (Stadt der Sünde) bezeichnet wird, war unsere letzte Station auf unserem Roadtrip 2014.

Nach dem Check Out aus dem Town & Country Resort in San Diego, brachen wir auf zu einer 5 Stündigen Fahrt nach Las Vegas. Die Route führte uns durch die kalifornische Mojave Wüste. Die Hitze dort trifft dich direkt, wenn du an einem Rastplatz aus dem Auto steigt. Gesegnet ist der, der eine Klimaanlage hat, hier brauchten wir sie definitiv. Über 40° C im Schatten, und den gab es dort kaum, sind schon eine Hausnummer.

Auch eine Wüste kann beeindruckende Landschaften haben. Anders als in der Sahara gibt es hier öfter etwas grünes, wie Du es auf dem Foto eindrucksvoll sehen kannst.

Fata Morgana?

Ein Roadtrip zeigt einem die schier endlose Weite dieses Landes. Nirgendwo sonst war das so deutlich zu sehen als auf der Interstate 15. Nichts als eine ewig lange und gerade Straße mit wenigen Abzweigungen, Tankstellen und Raststätten.

Wir empfehlen Dir vollgetankt loszufahren, damit schaffst Du die 328 Meilen, rund 530 Kilometer zwischen San Diego und Las Vegas noch gerade so. Wer diese Strecke fährt, sollte trotzdem sicherheitshalber einen Tank-Stopp einplanen, denn Staus sind überall möglich und die verursachen ja schließlich auch einen gewissen Verbrauch. Es ist sicher nicht so prickelnd in der Wüste ohne Sprit stehen zu bleiben.

Nach rund 4,5 Stunden siehst Du dann auch schon die ersten Werbeplakate für Las Vegas. Direkt hinter der Landesgrenze zu Nevada taucht auf einmal etwas auf, was in der Wüste wie eine Fata Morgana wirkt  –  das Örtchen Primm.

Der Ort besteht zum größten Teil aus dem großen Outlet Center, diversen Fast-Food Ketten, einer Tankstelle und natürlich den ersten Hotel-Casinos. Außer einer “Gated Community” gibt es hier keine Wohnhäuser. Das große Buffallo Bills Hotel & Casino  besitzt eine eigene Achterbahn.  –  Mein erster Gedanke “Okay jetzt sind wir wirklich in der Nähe von Las Vegas!”

Ungewohnt aber erhebend

Wer zuvor, wie wir eigentlich nur in günstigen Motels übernachtet hat, der bekommt in Vegas einen Kulturschock. Bei unserer Ankunft, wussten wir nicht wirklich wie und wo man hier parken kann. Es stand ja bereits in der Hotel Beschreibung, dass es Self- und Valet-Parking gibt, jedoch fanden wir kein Self Parking und stellten uns kurzerhand zum Fragen an den Eingang. Das freundliche Personal begann direkt damit unseren Kofferraum auszuräumen und auf einen Wagen zu laden. Auf die Frage was dieser Service nun extra kostet, sagte jemand vom Personal uns, dass Valet Parking im Preis für den Aufenthalt mit enthalten ist  – why not 🙂 .

Wenn Du jetzt denkst, das Du Dein Gepäck selbst mit dem Wagen zum Zimmer fahren musst, bist Du schief gewickelt. Das Hotel funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk! Nachdem wir den Check-In hinter uns hatten ging es mit dem Aufzug in unser Zimmer. Aber “wo ist unser Gepäck?”  –  Erstmal egal, denn wir sahen uns natürlich als erstes um und begutachteten das ganze Zimmer.

Nach der “tierischen Überraschung” in Los Angeles schaute Sabrina dann auch erst einmal nach den Betten, die aber wie das restliche Zimmer vollkommen sauber und ordentlich waren. – Es klopft… Ich öffne die Tür und da steht tatsächlich ein Page, der unser Gepäck gebracht hat. Er fuhr mit dem Wagen in das Zimmer und lud unsere Koffer aus. Natürlich gab es für den Service Tip, so wie sich das in den USA gehört.

Achte beim planen Deines Urlaubs, das Du den Aufenthalt in Las Vegas niemals an ein Wochenende legst. Freitags und Samstags sind die teuersten Nächte in der Stadt. Eine Anreise am Sonntag und Abreise am Freitagmorgen ist hier immer am günstigsten.

Tipp

The City never Sleeps?

Man sagt ja von New York, dass diese Stadt niemals schläft. Das gilt für Las Vegas nicht, die Zeit in der geschlafen wird ist aber eine andere. Ein Tipp für alle die der Jetlag plagt… Reist nach Las Vegas, denn dort lebt ihr garantiert nur Nachts und schlaft tagsüber 😉

Am ersten Tag schafften wir dann wegen der langen Fahrt die uns müde gemacht hatte nicht mehr viel, aber eines musste unbedingt sein  –  Die Fremont Street Experience.

Fremont Street Experience besteht aus einer überdachten Straße, mit einer gigantische LED Leinwand an der Decke. Hier werden, vor allem in den Abendstunden, Konzerte großer Stars gezeigt, an manchen Tagen sogar Live Streams von Konzerten aus aller Welt. Auch auf der Straße selbst ist immer etwas los.

Die Fremont Street “explodierte” in den 40er Jahren förmlich mit den  vielen Neon-Lichtern. In den 50ern und 60ern wurde die Straße zu den Hot Spots in Las Vegas mit riesigen Casinos und Hotels. Auch der berühmte Cowboy am Pioneer Club, das “Vegas Vic” Sign, winkte zu dieser Zeit bereits den Besuchern. Erst Mitte der 90er, genauer gesagt 1995 entstand das heutige Layout. Die Leinwand am “Himmel” der Fremont Street besteht aus 12 Millionen LEDs und ist noch immer die größte unseres Planeten. Die 550.000 Watt Sound Anlage sorgt für den passenden, durchdringenden Sound.

Ein weiteres Highlight ist die Zip-Line “SlotZilla” einem riesigen einarmigen Banditen, von dem Ihr auf 4 Spuren durch die Halle der Fremont Street sausen könnt. Wer mitfahren will, kann sich für umgerechnet rund 24 Euro Karten vorbestellen. Ein absolutes Muss für Adrenalin-Junkies!

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Downtown Las Vegas, dem echten Las Vegas, ging es zurück zum Hotel. Hier müsst Ihr zwangsläufig erst durch das große Casino, ist es doch der Teil an dem hier das Geld verdient wird.

Neben dem Casino gibt es natürlich auch noch mehr zu erleben z.B. die Poollandschaft des Hotels oder die Wasserrutsche, die mitten durch ein Haifischbecken führt. Auch wenn wir die Rutsche nicht geschafft haben, die Pools haben wir an allen Tagen bis auf den 2. Tag ausgiebig genutzt.

All zu lange wollten wir an diesem Tag aber nicht auf bleiben, da am frühen Morgen unsere Tages-Tour zum Grand Canyon startete.

Mit dem Hop-On, Hop-Off Bus durch Vegas und zum Strip

Wie überall auf dieser Reise haben wir uns für eine Bus-Tour entschieden. Für uns noch immer die beste Möglichkeit eine Stadt zu erkunden und auch an verschiedene Orte zu gelangen. Du schlägst quasi 2 Fliegen mit einer Klappe, Du sparst die öffentlichen Verkehrsmittel und lernst die Stadt an sich durch die Tipps der Fahrer nochmal besser kennen.

So ging es am frühen Morgen zur Haltestelle an der Fremont Street. Dort bestiegen wir dann unseren “BigBus”* und los ging es zum ersten Punkt, dem “Las Vegas North Premium Outlet”. Dieses Outlet Center ist recht übersichtlich, aber relativ günstig was die Preise betrifft. Da wir nichts passendes fanden und auch nicht so viel Zeit verstreichen lassen wollten, liefen wir zurück zur zur Bushaltestelle, an der wir dann auf den nächsten Bus warteten.

Die Fahrt ging vorbei an allen berühmten und aus Filmen bekannten Stellen über den gesamten Strip. Eine Stelle, kennen sicherlich viele Filmfans. Die Stelle, an der die Charaktere von Hangover die Straße überquerten.

Da der Bus jedoch sehr oft im Stau stand, gab es für uns nur noch eine Entscheidung  –  Fahren bis zum äußersten Zipfel des Las Vegas Strip und dann von dort aus die einzelnen Hotels erkunden.

Wir starten eine Hotel & Casino Tour

Der damals äußerste Punkt der Bustour war das Excalibur. Hier stiegen wir aus und begannen den Strip zu Fuß abzulaufen.

Die meisten der Hotels am Strip, den Du nur an einzelnen Stellen per Brücke überqueren kannst, sind so miteinander verbunden, dass De gut und gerne auch einen Regentag verbringen kannst ohne an die frische Luft zu müssen.  –  Ja, auch in der Wüste gibt es Regen, in Las Vegas hatten wir am Abend unserer Ankunft den ersten nach fast 3 Wochen USA. –

Nachdem wir den Eingangsbereich des Hotel & Casinos betraten kam der allgegenwertige parfümierte Duft aus den Gebläsen der Klimaanlagen. Diesen Duft hat man in wirklich jedem der Hotels so stark gerochen, das vor allem Sabrina mit Kopfscherzen zu kämpfen hatte. Das heiße Klima tat noch das weitere hinzu.

Von der Haltestelle des Busses aus hatten wir 2 mögliche Wege. Zum einen vom Excalibur zum New York, New York, oder erst einmal zum Luxor und Mandalay Bay. Wir entschieden uns zunächst für die 2. Route und gelangen durch einen Gang recht schnell in die Pyramide des Luxor, in dem die Titanic Ausstellung gerade seine Tore öffnete.  –  Kleine Notiz am Rande, an dem Tag gab es ein historisches Fußballspiel zwischen Deutschland und Brasilien, pro besuchtem Hotel hörte ich mindestens 2 Tore für Deutschland 😉

Weiter ging es zum Mandalay Bay Resort, das Hotel mit dem größten Pool von Las Vegas, der einem Strand nachempfunden wurde. Leider konnten wir als “nicht Gast” nur ein paar Blicke erhaschen. Wir wollten auch kein Geld ausgeben um nur mal zu schauen. Auf dem Rückweg gingen wir nicht zu Fuß, sondern nahmen ausnahmsweise die Monorail zurück zum Excalibur. Von dort aus führt dann die erste Brücke zum Hotel “New York, New York”.

Die Straßen von New York im kleinen Maßstab mit vielen verspielten Details und einigen Geschäften wurden hier nachempfunden. Neben dem Hersheys Store gab es zum Zeitpunkt die Freiheitsstatus als Jelly Beans  –  zum anbeißen 😉 Keine Ahnung ob das jemand gemacht hat, denn mittlerweile kannst Du sie dort leider nicht mehr bestaunen.

Nachdem wir das kleine New York durchquert hatten, entschieden wir uns für die andere Straßenseite. Also wieder raus in die Hitze und über die Brücke zum MGM Hotel. Nachdem wir auch hier endlich den Ausgang der “Spielhölle” gefunden hatten waren wir endlich wieder  an der Frischen Luft. Den Ausgang zu finden wurde nicht nur uns, sondern allen Besuchern extra etwas erschwert um sie so lange wie möglich im Casino zu halten. Wer einen Ausgang sucht, kann aber jederzeit das Personal danach fragen.

Was ist denn das? – Ein großer Souvenir-Laden in Optik des Grand Canyon. Der Laden war damals teil des MGM Hotels und beinhaltete eine täuschend echte Nachbildung des Grand Canyon. Auch ein echter Hubschrauber fand Platz in diesem riesigen Laden. Leider wurde dieser mittlerweile durch einen anderen ersetzt.

Auf den Gehsteigen rund um die Hotels und des Strip findest Du riesige Ventilatoren, die Luft verwirbeln und einen Wassernebel versprühen. Bei der Hitze, die hier im vor allem im Sommer herrscht auch dringend notwendig. So lässt es sich tatsächlich auch bei über 40° C noch aushalten.

Wir empfehlen Dir daher mindestens 2 große Wasserflaschen pro Person in einen Rucksack zu packen. Zum einen sparst Du den ein oder anderen Dollar, zum anderen schützt es vor einem Hitzschlag, den Du bei zu wenig Flüssigkeit hier sehr schnell bekommen kannst.

Im The Forum Shops gibt es neben runden Rolltreppen, die in der Zeit einmalig auf der Welt waren auch sprechende Skulpturen!
Immer zu einer anderen Zeit beginnen die weißen Marmor-Figuren zu sprechen. Das musst Du erleben, da nicht alle dies wissen kommt es zu urkomischen Situationen!

(Fun-) Fact

Nach weiteren Metern über den Las Vegas Boulevard kommst Du am Hawaiian Marketplace vorbei. Dort gibt es allerlei interessantes zum Essen, Trinken und Shoppen.

Wieder auf der anderen Straßenseite schauten wir uns das damals neu eröffnete Aria Hotel an, das zum Teil noch eine Baustelle war. Direkt daneben befindet sich das, für seine Fontänen berühmte, Bellagio. Die Musik der Fontänen-Show, wechselt immer wieder um eine gewisse Abwechslung zu schaffen. Gerade als wir am Bellagio angekommen waren, starte die Show mit, wie soll es anders sein, Elvis Presley’s “Viva Las Vegas”. Noch treffender hätte die Musik definitiv nicht sein können.

Natürlich waren wir auch im Innern des Bellagio. Hier befinden sich in der Lobby saisonal wechselnde Blumen- und Garten-Arrangements, die Du wahrscheinlich eher aus Freizeitparks oder großen Gartenschauen kennst.

Nach dem Bellagio gingen wir am Cesars Palace vorbei. Da wir die ganze Zeit schon auf den Beinen waren, wollten wir uns die Besichtigung dieses Hotels für später aufheben. Leider hatten wir es zum Schluss dann doch nicht mehr geschafft. Direkt am Hotel gibt es “The Forum Shops” ein recht teures Shopping Center im italienischen Stil. Eindrucksvoll ist auf jeden Fall der nachempfundene Trevi-Brunnen an einer Ecke des Centers.

Wenn es dunkel wird in Las Vegas

Las Vegas ist eine Stadt die vor allem im dunkeln erst richtig erwacht. Ähnlich wie der Times Square in New York.

Nach unserem “Gewaltmarsch” (eigentlich wollten wir die Stadt ja per Hop-On, Hop-Off erkunden) durch die Hotels und auf dem Strip starteten wir zur letzten Etappe des Tage. Am Circus, Circus Hotel & Casino, in dem sich ein kleiner Freizeitpark mit verschiedenen Fahrgeschäften befindet, startete die Abend Tour (damals noch als Night-Tour bezeichnet) mit dem Bus durch Las Vegas.

Der Bus setzte sich in Bewegung und fuhr zunächst über den Strip zum berühmten Las Vegas Schild. Dort machten wir dann einen Foto-Stopp mit der Möglichkeit selbst Fotos zu machen, oder kostenlos fotografiert zu werden. Als wir auf dem Rückweg dann am Mirage ankamen, startete dort gerade der Vulkanausbruch. Der Busfahrer machte extra sehr langsam, damit wir noch das meiste mitbekommen konnten. Dies war natürlich begleitet von Hupkonzerten der Autofahrer hinter uns 😉

Der nächste Stopp war dann erst wieder an der Fremont Street. Da wir uns ein Busticket sparen wollten und die Tour eh bereits im Voraus gebucht war, haben wir uns entschieden dort die Tour zu verlassen. Auch war es für uns keine “Nachttour” wie damals noch beschrieben. Viele Lichter gingen erst richtig an, als es wieder von der Fremont Street zurück gegangen wäre.

Wir entschieden uns kurzerhand dafür, unseren Wagen vorfahren zu lassen (wie sich das anhört… 😉 ). Selbst mit dem Auto über den Strip zu fahren ist um einiges aufregender als mit dem Bus.

Mit dem Auto fuhren wir dann wieder zurück bis zum Schild und von dort aus so langsam wie möglich über den Las Vegas Strip. Vorbei ging es auch an so geschichtsträchtigen Hotels & Casinos wie z.B. dem Flamingo, ein Juwel aus den Anfängen von Las Vegas und das Casino das Bugsy Siegel kaufte um in dieses lukrative Nebengeschäft einzusteigen.

Vorbei an der berühmten Elvis Wedding Chapel, ging es dann wieder zurück in Richtung Downtown. Ein Stopp musste aber für mich noch sein. Wer kennt die Reality-Doku-Serie “Die drei vom Pfandhaus” oder im englischen “Pawn Stars” auf History? Der berühmte Gold & Silver Pawn Shop musste noch mitgenommen werden. Stehst Du vor dem Laden kommt es Dir sicherlich genau so winzig vor wie uns. Im Fernsehen war vor allem das Schild, aber auch das Gebäude doch viel größer? Da siehst Du mal, was der Winkel einer Aufnahme so alles bringen kann. Nach diesem Foto Stopp ging es dann wieder zurück zum Golden Nugget, wo wir dann unser Auto wieder zum parken abgaben.

Der letzte volle Tag in Sin City

Der letzte Tag ist angebrochen und wir setzten uns in unseren Mietwagen in Richtung Paradise. Da im Hotelpreis kein Frühstück inbegriffen war und wir bereits an den vorherigen Tagen dort gefrühstückt hatten wollten wir mal etwas anderes probieren. Also auf zum Harley Davidson Café, dem einzigen seiner Art auf der Welt. Einigen von den Lesern wird dieser Teil wohl das Wasser in die Augen treiben, denn das Museumsähnliche Café mit Raritäten und vielen Bildern prominenter Harley Fahrer gibt es mittlerweile nicht mehr. Bereits 2 Jahre nach unserem Roadtrip wurde es in einen Tex-Mex Grill verwandelt 🙁 .

Es gibt mittlerweile so einiges nicht mehr, wie z.B. den am Vortag besuchten Grand Canyon Souvenir Laden am MGM Hotel, die Freiheitsstatue aus Jelly Beans im New York New York, die Piraten Show am Treasure Island oder auch das Riviera Hotel & Casino gegenüber vom Circus Circus.

Ein weiteres Highlight in Las Vegas für uns war definitiv der Shopping-Court im “The Venetian”. Die Illusion ist komplett wenn ein Gondolere mit dem Schiff durch den “Canale Grande” fährt  –  und das IM Haus! Dieses Hotel ist eines der für uns am Besten thematisierten Resorts in ganz Las Vegas.

Auch diesen letzten Tag haben wir komplett auf dem Strip, bis tief in den späten Abend verbracht. Unser Auto parkten wir damals im Parkhaus von SP+ Parking neben dem Hardrock Café. Das Parkhaus direkt am Strip kostete damals den ganzen Tag gerade mal $ 15.00. Schon richtig günstig, wenn Du beispielsweise die Parkgebühren in San Francisco und Los Angeles dem gegenüber stellst.

Den Restlichen Tag verbrachten wir mit dem Besuch weiterer Hotels und ließen ihn am Abend vor dem Hotel New York, New York ausklingen.

Wie das ist nie passiert?

Das Ende unseres 3-wöchigen Urlaubes im Westen der USA war gekommen. Eine echt tolle Zeit mit vielen Erlebnissen ging an diesem 10. Juli 2014 früh morgens auf dem McCarren International Airport in Las Vegas zu Ende.

Rückblickend haben wir alles richtig gemacht, angefangen vom planen, über buchen, die Ankunft in San Francisco, die vielen Meilen mit dem Mietwagen bis hin zu diesem letzten Tag. Wir werden es jederzeit wieder tun, dass war unsere volle Überzeugung. Keiner von uns beiden dachte, dass es tatsächlich nur 1 Jahr dauern wird bis wir wieder fast die gleiche Strecke fuhren 😉

Auf dem Flughafen von Las Vegas findet Ihr kurz vor dem Abflug noch ein Schild mit dem Spruch “Let’s Agree That This Never Happened.  – What happens here, stays here.”

Okay, wir haben es versucht, aber Las Vegas konnten wir bis heute nicht vergessen. So viel konnten wir gar nicht trinken um einen solchen Filmrisszu haben :’-) , vor allem ist bekanntlich gegen Ende eines Urlaubs auch die Kasse so ziemlich leer 😉

Hotelbewertung

Luxus pur, direkt an der Fremont Street und dann noch der günstige Preis!

Hotel Gesamt:
4.6/5
Preis/Leistung:
4/5
Ausstattung:
5/5
Sauberkeit:
5/5
Frühstück:
0/5
Lage:
5/5
Das Golden Nugget direkt an der Fremont Street in Downtown Las Vegas, dem echten Las Vegas, da sich der

Unser Hotel

Das letzte Hotel auf unserem 3-wöchigen Roadtrip überstieg alle Erwartungen. Das Golden Nugget im “echten” Las Vegas, direkt an der Fremont Street gelegen, war von der ersten Sekunde an ein echtes Erlebnis!

Ankunft im Hotel:
Bei der Ankunft am Hotel wussten wir zuerst nicht, ob wir richtig sind, aber das nette Personal bejahte unsere Frage direkt. – Es ist sicherlich auch ungewöhnlich, wenn Du nicht darauf vorbereitet bist, oder? – Zunächst wurde unser Gepäck aus dem Kofferraum geladen, wir wurden gefragt, ob wir noch etwas aus dem Auto bräuchten, was auf das Zimmer sollte. Schlüssel abgegeben und schon war das Auto im Parkhaus.

Der Check In:
Die lange Schlange am Check-In Schalter hatten wir in knapp 25 Minuten hinter uns. Nachdem wir unseren Zimmerschlüssel und Internet Code erhalten hatten ging es auf das Zimmer. Bis hier alles vollkommen unproblematisch.

Das Zimmer:
Was sollen wir dazu sagen… Luxus pur, Telefon im Zimmer sogar auf der Toilette und viel Platz! Der Ausblick war nicht ganz so besonders, denn der Blick ging zum Parkhaus raus. Die Sauberkeit war dem ganzen angemessen, also wirklich extrem sauber und ordentlich. Jeden Tag gab es frische Wäsche und ein aufgeräumtes Zimmer.

Check-Out:
Der Check-Out geht ganz einfach auch an einem Terminal. Hier kannst Du Dich selbst auschecken und erhältst Deine Rechnung.
Dabei kam bei uns aber der Schock! Wir hatten an wenigen Tagen das Internet genutzt, was wohl nicht ganz so günstig war. Gott sei dank hatten wir den Spa Bereich ausgelassen, denn der hätte auch noch extra gekostet. Eine Resort Fee gab es aber zum Glück nicht, so konnten wir zumindest das sparen.

Fazit zum Hotel:
Die Lage direkt am Fremont Street Experience ist natürlich ein großer Pluspunkt. Wer aber lieber auf dem Las Vegas Strip herumlaufen möchte, dem empfehlen wir ein Hotel dort zu nehmen. Aufgrund der weit diskutierten Resort Fee, empfehlen sich kleinere Hotels am Rand des Strip. Alternativ kannst Du öffentliche Verkehrsmittel und Bus Shuttles verwenden.

Wie - es geht noch weiter?

Ja, es geht weiter und zwar mit unserem Tagesausflug zum Grand Canyon Nationalpark. Da wir diesen Ausflug nicht auch noch in diesen schon sehr groß gewordenen Beitrag packen wollten.

Es geht also im Beitrag kommende Woche mit dem Kleinbus von Las Vegas, über den Hoover Damm, Kingman und Seligman zum North Rim des Grand Canyon National Parks.

 

Am Mittwoch, geht es noch zu einem kleinen Tagesausflug in Deutschland, sei gespannt, welche Überraschung wir für Dich haben.

Die Reise geht weiter

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