South Los Angeles, Hafen und mehr, ein ganz besonderes Erlebnis!

Michael
Michael

Ab in den Süden, nach South Los Angeles

Wir suchen immer mal wieder Ecken in einer Stadt, die nicht viel Touristen haben. Wir entschieden uns daher einmal nach South Los Angeles, genauer gesagt das Harbour District und San Pedro anzusehen. Herausgekommen ist eine kleine Tagestour, die wir am Toes Beach in Playa del Rey beendeten.

Wir fuhren also vom Hotel aus über die 101 zunächst nach Downtown Los Angeles, wo wir ein paar kleine Foto Stopps eingelegt hatten wie z.B. dem Staples Center. Dann ging es weiter in den Süden auf der Interstate 110 in Richtung San Pedro.

San Pedro & die Vincent Tomas Bridge

Die Vincent Thomas Bridge ist eine rund 2 Kilometer lange Hängebrücke in South Los Angeles mit einer Hauptspannweite von 457 Metern. Sie überspannt die Einfahrt zum Hafen von Los Angeles und verbindet San Pedro mit Terminal Island.
In den Anfangsjahren wurde die Brücke oft als „bridge to nowhere“ bezeichnet, da im Hafen von Los Angeles noch nicht viel passierte.

Ihre Bedeutung erlangte sie in den 1970ern, als die Häfen von Los Angeles und Long Beach die Häfen der San Francisco Bay Area als Hauptumschlagsplätze für Seefracht an der Westküste ablösten. Bis 2000 war die Brücke Mautpflichtig. Zunächst in jede Richtung 25 Cents und dann lediglich westwärts 50 Cent, die Gegenrichtung wurde kostenlos befahrbar.

Auch in Hollywood-Blockbustern und Serien war die Brücke oft zu sehen wie z.B. als Schauplatz einer Verfolgungsfahrt in dem Spielfilm “Nur noch 60 Sekunden” mit Nicolas Cage, in einer Szene in “3 Engel für Charlie”, in der Cameron Diaz und Crispin Glover mit zwei Rennwagen aufeinander zufahren ebenso wie der Film Shelter aus dem Jahr 2007.

Ganz in der Nähe der Brücke, befindet sich das “Los Angeles World Cruise Terminal” dem Teil des Hafens an dem die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen. Dort liegen meist große, Majestätische, schwimmende Paläste, anders können wir die heutigen Schiffe nicht mehr nennen. Zum Zeitpunkt unserer Fahrt, war leider keines vor Ort.

Wir fuhren die von Palmen gesäumte Allee weiter und erreichten nach wenigen Metern das Schlachtschiff “USS Iowa*“. Ein schwimmendes Museum, auf dem man die Geschichte dieses bekannten US Kriegsschiffs erkunden kann.

Nach weiteren Foto Stopps ging es weiter in Richtung San Pedro, wo wir uns etwas kleines zu essen kauften. Dieser Teil von Los Angeles ist tatsächlich recht “unberührt” und weniger touristisch. Wer also etwas mehr Ruhe sucht, ist hier bestens aufgehoben und hat doch einiges zum Erleben.

Leider wussten wir damals nicht, dass hier eine echte Attraktion direkt in der Nähe war. Die Korean Friendship Bell im Point Fermin Park. Dieser liegt am Südlichen Ende von San Pedro und ist mehr als nur ein Foto Motiv. Deshalb steht er ganz oben auf der Liste fürs nächste mal.

South Los Angeles ist also mehr als Hafen und Stahl, der Süden hat Vorstadtcharakter und bietet alles was man zur Erholung braucht.

Zurück fuhren wir durch San Pedro wieder zurück auf die Interstate 110 und von dort aus nach Playa del Rey.

Auf diesem Weg kamen wir, begleitet von Palmen, an vielen interessanten Stellen und Straßen vorbei.

Was uns betrifft, so können wir einen Ausflug nach South Los Angeles jedem empfehlen, der einmal fernab der touristischen Ziele seinen Urlaub verbringen möchte. Wer es doch touristischer mag, ist von San Pedro auch sehr schnell über die Vincent Thomas Bridge nach Long Beach gefahren.

Unser Hotel

Aufgrund dessen, dass Sabrina 2013 zu ihrem ersten Aufenthalt und wir beide für den kurzen Aufenthalt im gleichen Jahr gute Erfahrungen mit dem Hotel gemacht hatten, haben wir uns auch für diesen Aufenthalt für das La Brea Inn entschieden.   

Der Check In:
Wir stellten unser Auto auf den Hoteleigenen Parkplatz und gingen dann zum Office. In diesem kleinen Raum gibt es einen Check-In Schalter. Da das Hotel von Chinesen geführt wird, ist die Verständigung immer recht schwierig, aber es hat trotzdem alles funktioniert.

Das Zimmer:
Am Ankunftstag war das Zimmer recht sauber und ordentlich. Das sich die Sauberkeit bei einem längeren Aufenthalt aber so umkehren konnte haben wir im Traum nicht gedacht.

In der 4. Nacht kamen wir zurück ins Zimmer und sahen kleine Tierchen auf unserem Bett. – Durch genaues Betrachten… Bettläuse!  –  “Na Mahlzeit” dachte ich mir, also runter zur Rezeption und versucht dem Mitarbeiter klar zu machen, dass wir in dieser Nacht nicht in diesem Bett übernachten.

Nach einem Besuch des Mitarbeiters im Zimmer und einigem hin und her, bekamen wir dann ein anderes Zimmer. Auch dieses mussten wir natürlich zunächst genaustens inspizierten.

Diese Erfahrung war für uns nicht besonders toll, denn sie begleitete uns noch bis zum letzten Tag unseres Urlaubs, auch zu Hause flog gleich die komplette Bettwäsche in die Waschmaschine.

Check-Out:
Aufgrund der Sauberkeit, dachten wir, das Hotelpersonal würde sich vielleicht noch bei uns entschuldigen.  –  Fehlanzeige! Kompletter Rechnungsbetrag, Bye.
Für uns auf jeden Fall das letzte Mal, das wir dort waren.

 

Fazit zum Hotel:
Der einzige Pluspunkt ist tatsächlich die Lage, da das Hotel direkt an der Ecke La Brea Avenue und Hollywood Boulevard, am Anfang des Walk of Fame liegt. Das war es aber dann auch.

Von unserer Seite, aufgrund dieser Erfahrung, empfehlen wir Dir dieses Hotel sicherlich nicht.

Hotelbewertung

Top Lage, guter Preis aber die Sauberkeit war in diesem Jahr eine Katastrophe!

Hotel Gesamt:
2/5
Preis/Leistung:
3/5
Ausstattung:
4/5
Sauberkeit:
0.5/5
Frühstück:
0/5
Lage:
5/5

Wie geht es weiter?

Am kommenden Mittwoch, geht es weiter südwärts. Mit dem Highway 1 unter den Rädern geht es zunächst nach Laguna Beach und dann weiter nach San Diego.

Alle die noch ein paar Tipps zu LA lesen möchten, kommen an diesem Wochenende noch auf ihre Kosten!

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