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    Brüssel 2021 – BeNeLux Roadtrip Teil 2

    Weiter geht es in die belgische Hauptstadt Brüssel. Zieht mit uns um die Häuser und erlebt Brüssel!

    Brüssel - Interessante Stadt mit Schattenseiten

    Vorneweg gesagt, wir waren von Brüssel nicht so ganz begeistert. Trotzdem sollte sich jeder von Euch ein eigenes Bild machen. Auch wenn wir viel Schatten gesehen haben, so gab es auch schöne Momente.

    Viel Spaß beim lesen!

    Abendliche Ankunft in der Stadt

    Da wir wie im letzten Beitrag erwähnt erst gegen 17 Uhr in Luxemburg losgefahren sind, kamen wir erst am Abend in Brüssel an.

    Rund 2,5 Stunden Fahrtzeit mit einer Pause vor der belgischen Grenze zum Ausfüllen der Reiseanmeldung und Fahrzeug-Registrierung für die Innenstadt.

    Der Verkehr in Brüssel ist vergleichbar mit Paris, schnell, laut und rücksichtslos. Für uns absolut die Hölle und nicht vergleichbar mit anderen Städten die wir davor und danach besuchten.

    Unser Hotel, das NH Collection Brussels Centre, lag in der Nähe einer Fußgängerzone und war was das betrifft ein absoluter Volltreffer!

    Ein schönes, modernes, fast luxuriöses Hotel mit Frühstück im oberen Stockwerk und Außen-Terrasse. Absolut empfehlenswert für ein Wochenende in Brüssel. Wir haben die 2 Nächte auf jeden Fall genossen!

    Die 3 urinierenden Statuen von Brüssel

    Ja, der Titel könnte besser gewählt sein, aber es ist doch nunmal so 😁.

    Nach einem erholsamen Schlaf und der Sicherheit, dass unser Auto bis zum nächsten Morgen einen guten und nicht ganz so teuren Parkplatz hat, begannen unsere Tour durch die Stadt.

    Unser Tagesplan für den Morgen sah eine Tour zu den „urinierenden drei“.

     

    "Zinneken Pis"

    „Zinneke“ bedeutet im Brüsseler Dialekt in etwa so etwas wie „räudiger Straßenköter“.

    Der kleine, an einen Pfahl urinierende, Hund wurde als Ergänzung zu den anderen beiden Figuren erst 1998 aufgestellt und ist damit die jüngste der 3 Figuren.

    Zinneke Pis (1998) - Brüssel / Belgien

    "Jeanneke Pis"

    Jeanneke ist das Pendant zum berühmten Manneken Pis. Unser zweiter Stopp führte uns ein eine kleine Gasse an der Delirium Bar in der Brüsseler Altstadt.

    Jeanneke-Pis ist um Vandalismus und Diebstahl zu verhindern, hinter einem Gitter eingeshlossen.

    Die Figur ist die zweite jedoch trotzdem erst 1985 aufgebaute, bronzene Brunnen-Figur der Stadt.

    Jeanneke Pis (1985) am Delirium Café in der Altstadt - Brüssel / Belgien

    "Manneken Pis"

    Über den Grote Markt ging es dann zur letzten Station, dem Manneken Pis, der ersten Figur seiner Art aus dem Jahre 1619.

    Man kennt viele Bilder der Figur, wenn man jedoch davor steht ist man schon ein kleines bisschen enttäusch. Die 61 Zentimeter hohe Figur kann man an weniger besuchten Tagen gut und gerne mal übersehen.

    Auch wie Jeanneke Pis, ist die Figur hinter Gittern eingeschlossen. Trotzdem wurde dieManneken Pis schon so oft beschädigt oder gestohlen, dass man an dieser Stelle mittlerweile nur noch eine Kopie des Originals sehen kann.

    Das Original steht mittlerweile auf einem goldenen Sockel im Kaufmannshaus Maison du Roi am historischen Marktplatz Grote Markt.

    Nicht immer ist Manneken Pis so nackt wie bei unserem Besuch. Die Brunnenfigur hat mittlerweile über 950 verschiedene Kleider. Einige von Ihnen könnt Ihr im, seit 2017 eröffneten Museum bestaunen.

    Maneken Pis (1619) - Brüssel / Belgien

    Schoko-Story - Das Schokolanden-Museum

    Lust auf belgische Schokolade?  –  Brüssel ist die Hauptstadt der Schokolade in Europa. Nirgendwo gibt es eine solche Menge an Geschäften, Botiquen und Museen zu der bekanntesten Süßspeise.

    Eines der Museen ist „Choco-Story“ einem multimedialen Museum mit allerhand lustiger Spiele. Ein Museum auch zum mitmachen für Jung uns Alt.

    Wenn Ihr Zeit habt (ca. 2-3 Stunden mindestens) schaut es Euch auf jeden Fall an.

    Die Altstadt

    Brüssel hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen, großen Plätzen und historische Architektur.

    Für uns ein Highlight für Tag und Nacht, war der Grote Markt (Großer Markt / Grand Place). Stellt Euch einfach mal in die Mitte des Platzes und schaut Euch um, einfach überragend.

    Auch wenn die Fußgängerzonen von der Strecke nicht groß aussehen, so erstrecken sie sich über die komplette Altstadt, bzw. das Zentrum von Brüssel.

    Ein weiterer Geheimtipp, sind die kleinen Galerien zu erwähnen. Vor allem die historische Galerie Royales Saint Hubert ist empfehlenswert. Glaubt uns, eine solche Galerie findet Ihr nur schwer in anderen Städten.

    Wir sind hier einige Kilometer gelaufen, obwohl wir eine Tageskarte für Bus und Bahn hatten. Apropos Bus und Bahn – Das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt, ist vor allem im Zentrum sehr gut ausgebaut.

    Mit der U-Bahn erreicht man einige der wichtigsten Punkte inklusive dem etwas weiter entfernten Atomium, was wir am späten Abend dann noch besuchten.

    Weiter durch die Stadt, kommt man auch am königlichen Palast vorbei, der mit seinen goldenen Toren und der schieren Größe begeistert.

    Läuft man vom königlichen Palast weiter, kommt man zum Jubelpark mit dem großen Tor und der Quadriga. Auch dies ist ein echt eindrucksvoller Park mit dem imposanten Gebäude.

    Insider Tipp

    Wer einen schönen Ausblick auf die Stadt haben möchte, fährt mit der Metro in Richtung „Louise“ zum Justizpalast. Am Ende der Straße Rue des Quatre Bras, befindet sich der Place Poelaert.

    Wer noch höher hinaus will, kann sich mit dem temporär installierten „Grand roue“ Riesenrad noch weiter nach oben bringen lassen.

    Das Atomium - Brüssels Wahrzeichen bei Tag und Nacht

    Das zur Weltausstellung erbaute Atomium, einem überdiemensionalen Atom-Modell, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Absolute Empfehlung für Jung und Alt sich das Gebilde auch einmal von Innen anzusehen.

    Alle Kugeln sind miteinander verbunden und können besucht werden.

    Zunächst fährt man mit dem Fahrstuhl in die Mitte des Modells und kann von dort aus alle anderen erreichen, oder auch im Restaurant etwas essen.

    Die Aussicht ist auf der Plattform auf jeden Fall atemberaubend und ganz anders als auf anderen Plattformen

    Innerhalb der anderen Kugeln befindet sich eine Ausstellung über die Weltausstellung, sowie eine wechselnde Lichtinstallation.

    Wenn Ihr nichts im Restaurant essen wollt, empfehlen wir Euch, dass Atomium auf jeden Fall am Nachmittag zu besuchen.

    Damit habt Ihr folgende Vorteile:

    1. Fotos des Atomiums am Nachmittag
    2. Genug Licht um Fotos aus dem Atomium zu machen, inkl. Sonnenuntergang
    3. Fotos bei Nacht mit der neuen LED Beleuchtung

     

    Die erlebten Schattenseiten einer Stadt

    Brüssel hat wirklich schöne Ecken, doch am Abend wird es, sagen wir mal unschöner. Wenn Ihr es vermeiden könnt, lauft nicht am Abend durch die Stadt, auch nicht durch die Fußgängerzonen.

    Die Pandemie hat hier leider Spuren hinterlassen. Nachdem es dunkel wird sieht man hier an jeder Straßenecke wie Matratzen ausgerollt werden und ganze Familien dort übernachten.

    In der ganzen Stadt stank es bei unserem Besuch nach Urin und auch sonst lies die Sauberkeit außerhalb unseres Hotels sehr stark nach.

    Kinder werden hier mit, sagen wir mal bestialischen, Methoden zum betteln geschickt. Ich (Michael) habe hier Dinge beobachtet, die ich hier lieber nicht schreiben werde.

     

    Eine schöne Stadt, aber mit Licht am Tag und großen Schatten in der Nacht!